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Interdisziplinäres Forum für Vitamine und funktionelle Nährstoffe

Vitamin-D-Mangel auch in den Sommermonaten weit verbreitet

In der im März erschienenen Ausgabe des GVF-Focus wies die Gesellschaft für angewandte Vitaminforschung e.V. (GVF) auf einen in der Bevölkerung weit verbreiteten Vitamin-D-Mangel hin.

Vor allem in der älteren Bevölkerung sind mehr als die Hälfte von einem Mangel betroffen. Nicht nur die geringe Zufuhr von Lebensmitteln, die reich an Vitamin D sind, wie fetten Seefisch, sondern auch die durch den intensiven Sonnenschutz reduzierte Synthese in der Haut ist von ursächlicher Bedeutung einer unzureichenden Vitamin-D-Versorgung. Das präventive Potential von Vitamin D für die Gesundheit liegt nicht nur in der allgemein bekannten Optimierung der Knochengesundheit. Zahlreiche aktuelle Studien zeigen protektive Wirkungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronisch-entzündlichen Autoimmunerkrankungen und Tumorerkrankungen. Ein weiterer sehr aktueller Befund ist ein bestehender Zusammenhang zwischen einem Mangel an Vitamin D und Muskelschwäche. Dies ist ebenfalls bei älteren Menschen von Bedeutung, da ein Vitamin-D-Mangel zu einem erhöhten Risiko für Stürze und Knochenbrüche führt. Beruhend auf diesen Erkenntnissen wurden in Finnland die Empfehlungen der Vitamin-D-Zufuhr für über 60‑Jährige von 10 µg pro Tag auf 20 µg pro Tag verdoppelt.Zur Erreichung eines befriedigenden Blutwertes und zur Ausschöpfung des großen präventiven Potentials von Vitamin D ist aus Sicht der GVF eine tägliche Zufuhr von bis zu 2.000 IU sinnvoll. Dies ist über die tägliche Ernährung schwer zu erreichen.

Pressemitteilung hier herunterladen.

Kontakt: Gesellschaft für angewandte Vitaminforschung e.V. (GVF)
Arthur-Scheunert-Allee 114-116
14558 Potsdam - Rehbrücke
Tel.: +49(0) 33 200 88-550
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Internet: www.vitaminfoschng.org

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